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Tipps zur sicheren Aufnahme eines günstigen Kredits

Dass man mehr oder weniger überraschend einen größeren Geldbetrag benötigt, kommt recht häufig vor. Die Möglichkeit der Kontoüberziehung (Dispositionskredit) nutzt jeder zehnte Deutsche. Ratenkredite werden von jedem vierten Verbraucherhaushalt regelmäßig in Anspruch genommen. Viele Menschen gehen davon aus, dass das beste Darlehen auch das günstigste ist. Diese pauschale Aussage zu treffen, ist jedoch nicht immer richtig. Zahlreiche individuelle Faktoren spielen eine Rolle, darunter:

  • Steht eine Restschuldversicherung im Angebot?
  • Gibt es die Möglichkeit einer Gesamt- oder einer kostenlosen Sondertilgung?
  • Wie lange dauert es, bis das Geld auf dem Konto eingeht?
  • Ist das Darlehen aufstockbar?
  • Wann muss mit der Ratenzahlung begonnen werden?
  • Wie hoch sind die Kontoführungs- und Bearbeitungsgebühren?

Je nach Beantwortung der einzelnen Fragen kristallisieren sich für jeden potentiellen Kreditnehmer unterschiedliche beste Darlehen heraus. Ein kostenloser Kreditvergleich online hilft auf unkomplizierte Art und Weise ein passendes Geldinstitut herauszufinden. Dadurch erspart man sich das persönliche Aufsuchen mehrerer Kreditgeber, das viel Zeit in Anspruch nehmen kann.

Zuerst die eigene Bonität prüfen

Es gibt zahlreiche Bezeichnungen für verschiedene Darlehen. Sie reichen vom Konsum- über Privat- bis zum Kleinkredit. Letzterer bietet sich für geringere Beträge an, von mehreren Hundert bis 3.000 Euro können aufgenommen werden. Gleich, um welche Art Kredit es sich handelt, eine Schufa-Auskunft ist jeweils erforderlich. Wer ein Darlehen beantragen möchte, sollte als ersten Schritt seine eigene Kreditwürdigkeit überprüfen. Dies ist sowohl über einige Anbieter im Internet als auch direkt bei der Schufa möglich. Einmal jährlich ist dort die Erteilung einer Auskunft kostenfrei. Aus ihr wird ersichtlich, wie gut die persönliche Bonität ist und gleichfalls, welche negativen Faktoren diese möglicherweise beeinflussen. Manchmal finden sich veraltete oder falsche Daten, die vor der Beantragung eines Kredits korrigiert werden sollten. Jede Bonitätsverbesserung kann Kreditnehmer vor zu hohen Zinsen oder der Ablehnung des Darlehensantrages schützen.

Realistisch den Kreditbetrag, die Laufzeit und die monatliche Rate einschätzen

Es ist von großer Wichtigkeit, den Kreditbetrag möglichst genau zu kalkulieren. Dabei sollte sowohl an heute als auch morgen gedacht werden. Wird vielleicht später ein zweites Darlehen notwendig, besteht die Möglichkeit, dass dieses weitaus kostenintensiver ist als das erste. Dadurch können die monatlichen Verpflichtungen spürbar ansteigen. Ebenfalls sind die jeweiligen Abzahlungsraten realistisch einzuschätzen. Man darf dabei nicht nur an das Jetzt denken, sondern muss auch eventuelle Änderungen in der Zukunft berücksichtigen. Kann man dann noch immer die Raten bezahlen? Empfohlen wird, vom monatlich zur Verfügung stehenden Geld alle laufenden Kosten abzuziehen. Von dem übriggebliebenen Betrag sollte man maximal 40 Prozent für die Kreditrückzahlung einplanen. Die passende Laufzeit wird dementsprechend ausgewählt.

Höhere Chancen auf ein Darlehen durch einen zweiten Kreditnehmer

Wer eine zweite Person mit in den Vertrag aufnimmt, ist aus Sicht der Geldinstitute meist kreditwürdiger. Dadurch erhöht sich in jedem Fall die Erfolgsaussicht eines Kreditantrages. Diese Variante empfiehlt sich vor allem für Ehepaare, denn die beiden Partner haften ohnehin füreinander. Weiterhin eignen sich als Zweit-Kreditnehmer alle Menschen, zu denen ein gutes Vertrauensverhältnis besteht. Gleich, mit wem man das Darlehen gemeinsam beantragt, für jeden einzelnen Beteiligten wird eine Schufa-Auskunft eingeholt.

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