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Ökologisch Wohnen: Tipps für eine natürliche Einrichtung

Ökologisch leben liegt voll im Trend. Viele Menschen haben die Zeichen der Zeit erkannt und wollen der Ausbeutung der Erde ein Ende bereiten. Jeder kann hier seinen Beitrag in den unterschiedlichsten Lebenslagen leisten. Dazu zählt auch die Art und Weise, wie der eigene Wohnraum gestaltet ist. Doch was genau ist unter ökologischem Wohnen zu verstehen und wie kann es entsprechend umgesetzt werden?

Was ist ökologisches Wohnen?

Dieser Begriff ist nicht geschützt. Aus dem Grund versteht jeder etwas anderes darunter. Dennoch lässt sich das Thema ein wenig angrenzen: Oftmals werden unter ökologischem Wohnen neue Konzepte verstanden, die beim Wohn- und Hausbau zum Einsatz kommen. Der Fokus liegt dabei auf einer energiesparenden Bauweise. Beispiele dafür sind die Verwendung von Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung, der Einsatz eines Gas-Niedrigtemperatur-Heizkessels oder eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach, mit der Energie gewonnen werden kann.

Doch nicht nur im Hausbau kommt das Thema zur Anwendung. Auch in bestehenden Wohnungen findet es Beachtung, indem beispielsweise alte Möbel, die oftmals schadstoffbelastet sind, durch gesundheitsschonende Einrichtungsgegenstände ersetzt werden. Deshalb ist es besonders ratsam, einen genauen Blick auf die eigene Wohnung zu werfen und gegebenenfalls ein wenig nachzurüsten.

Wie ist es möglich, in den eigenen vier Wänden ökologisch zu wohnen?

Die Möglichkeiten in diesem Bereich sind äußerst vielfältig. Eine erste sehr leichte Maßnahme ist es, einfach den Stromanbieter zu wechseln oder beim bestehenden Anbieter auf einen Tarif umzusteigen, der den Haushalt künftig nur noch mit Ökostrom versorgt. Grundsätzlich ist auch dieser Begriff nicht geschützt. Aus diesem Grund lohnt es sich, bei den Angeboten etwas genauer nachzulesen. Doch in der Regel wird darunter Strom aus Quellen mit erneuerbarer Energie wie beispielsweise Windkraft, Wasserkraft oder Sonnenenergie verstanden. Dass Ökostrom immer teurer sein muss als Tarife mit Strom aus anderen Quellen, ist mittlerweile ein weit verbreiteter Irrglaube. Viele Anbieter haben sehr günstige Tarife in ihrem Portfolio.

Eine weitere Option zur Umrüstung bietet das bestehende Interieur. Schränke, die irgendwann zu einem besonders günstigen Preis in einem Möbelhaus gekauft wurden, bestehen oftmals aus Spanplatten. Hand auf´s Herz: Wer hat beim Kauf schon genau hingesehen und überprüft, ob darin auch Formaldehyd enthalten ist? Wahrscheinlich nur sehr wenige Menschen. Doch genau das kann die Schleimhäute reizen und im schlimmsten Fall sogar Krebs auslösen. Doch nicht nur die Möbel, sondern auch Teppiche, Polster und Vorhänge sind oftmals gefährlicher, als man vermuten würde. Beim Neukauf sollte daher besonders auf entsprechende Prüfsiegel geachtet werden.

Nun stellt sich allerdings die Frage, wo es möglich ist, entsprechende Einrichtungsgegenstände zu kaufen, die auch tatsächlich die Bezeichnung „ökologisches Wohnen“ verdienen. Hilfe dazu bieten Einrichtungshäuser, die sich auf dieses Segment spezialisiert haben. Dazu gehört unter anderem die Wohnwiese Jette Schlund in Ellingen bei Weißenberg. Die Qualität beim Anbieter WOHNWIESE ist durch das Öko Control Zertifikat bestätigt. Bei Öko Control handelt es sich um einen Zusammenschluss unabhängiger Möbelhändler, die sich auf den Bereich des gesunden und umweltverträglichen Wohnens spezialisiert haben.

Die Anbieter setzten auf eine langlebige Einrichtung aus hochwertigem Massivholz. Dabei spielt auch der Umwelt- und Klimaschutz eine große Rolle. Deshalb arbeiten die Möbelhäuser nur mit Herstellern zusammen, die ihr Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft beziehen und in Europa produzieren. Von den Lieferanten wird dabei eine Volldeklaration der Inhaltsstoffe verlangt. Damit nicht genug, werden vor allem Polstermöbel und Matratzen bei anerkannten Umweltlaboren getestet, um die Schadstofffreiheit zu gewährleisten.

Ökologische Reinigungsmittel verwenden.

Doch nicht nur das, was in der Wohnung steht, ist von Bedeutung. Auch, mit welchen Materialien Böden und Möbel in weiterer Folge behandelt werden, spielt beim ökologischen Wohnen eine entscheidende Rolle.

Die bestehenden Chemiekeulen im Haushalt sollten umgehend durch natürliche und ökologische Alternativen ersetzt werden, die in vielen Fällen gleichwertige oder sogar bessere Reinigungsergebnisse bringen.

Für die Reinigung von Böden bietet sich zum Beispiel ein Dampfreiniger an, mit dem ganz auf den Zusatz von Reinigungsmitteln verzichtet werden kann. Der aufwirbelnde Staub wird einfach durch den Dampf gebunden und dann entfernt.

Mit Essig lassen sich sehr einfach Fliesen und Laminatböden reinigen. Dabei reicht eine kleine Menge aus, um die Beläge von Fett, Kalk und diversen anderen Schmutzrückständen zu befreien. Durch die antiseptische Wirkung wird damit auch gleich gesundheitsgefährdenden Bakterien und Keimen der Kampf angesagt.

Gerade im Badezimmer und in der Küche kommt es im Laufe der Zeit immer wieder zu unschönen Kalkablagerungen. Auch diese lassen sich ohne den Einsatz von Chemie ganz einfach durch Zitronensäure entfernen. Um sich ein entsprechend effektives Reinigungsmittel selbst anzurühren, reichen 25 bis 30 Gramm für einen Liter Wasser aus. Zitronensäure ist in nahezu allen Drogeriemärkten und bei ausgewählten Lebensmittelhändlern erhältlich.

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