In vielen Schmuckkästchen liegen Stücke, die seit Jahren nicht mehr getragen werden. Manchmal passt ein Ring nicht mehr, eine Kette ist gerissen oder der eigene Geschmack hat sich schlicht verändert. Auch Münzen, alte Armbänder oder Zahngold können irgendwann auftauchen, ohne dass Sie ihren Wert auf Anhieb einschätzen können. Bevor Sie solche Fundstücke verkaufen, lohnt sich ein genauerer Blick. Denn nicht nur das Gewicht entscheidet darüber, was Sie dafür bekommen können.

Seriöser Ankauf, am besten vor Ort
Gerade bei Schmuck lässt sich als Laie schwer erkennen, wie hoch der tatsächliche Goldanteil ist. Ein seriöser Händler sollte Ihnen daher erklären können, wie er ein Stück prüft und wie sein Angebot zustande kommt. Sie müssen sich außerdem nicht unter Druck setzen lassen, nur weil bereits ein Preis genannt wurde.
Sie leben in Bayerns Hauptstadt? Dann sollten Sie sich für den Goldankauf München entscheiden und vor Ort mit einem Händler sprechen. Theoretisch funktioniert der Verkauf auch online, aber bei einem direkten Gespräch behalten Sie den Überblick und sind nicht von Ihrem Gold getrennt.
So wichtig ist der Goldpreis beim Verkauf
Wenn Sie den etwaigen Wert Ihres Goldes wissen möchten, sollten Sie den Goldpreis, das Gewicht und die Legierung kennen. Bei vielen Schmuckstücken verrät eine kleine Prägung mehr darüber. Die Zahl 585 steht beispielsweise dafür, dass die Legierung zu 58,5 Prozent aus Gold besteht. Bei 750er Gold sind es 75 Prozent.
Hinzu kommt der Goldpreis, der sich laufend verändert. Vor dem Verkauf sollten Sie den ungefähren Materialwert anhand von Gewicht, Goldanteil und aktuellem Preis schon einmal überschlagen.
Der errechnete Materialwert ist allerdings nicht automatisch der Betrag, den Ihnen ein Händler auszahlt. Auch der Ankäufer muss mit dem Geschäft Geld verdienen und hat eigene Kosten. Trotzdem haben Sie mit einer groben Berechnung eine Orientierung und können ein Angebot wesentlich besser einordnen.
Welches Gold besonders gern verkauft wird
Der klassische Fall ist alter Schmuck, wie Ringe aus früheren Beziehungen, einzelne Ohrringe ohne Gegenstück oder Ketten, die längst nicht mehr zum eigenen Stil passen, müssen nicht dauerhaft in einer Schublade liegen. Auch beschädigte Stücke können noch einen beachtlichen Materialwert haben.
Beim Goldankauf kommen beispielsweise infrage:
- Ringe, Ketten und Armbänder
- einzelne Ohrringe und anderer Bruchschmuck
- Goldmünzen oder kleine Barren
- Schmuckstücke aus einem Nachlass
Bei Schmuck kann allerdings mehr als der reine Goldgehalt eine Rolle spielen. Ein altes oder besonders hochwertig gearbeitetes Stück sollte deshalb nicht vorschnell nur nach seinem Gewicht beurteilt werden. Das gilt erst recht, wenn Sie vermuten, dass es sich um ein Sammlerstück handelt oder der Schmuck von einem bekannten Hersteller stammt.
Warum auch Zahngold nicht wertlos ist
Bei Zahngold hält sich hartnäckig die Vorstellung, dass alte Kronen oder Brücken nach ihrer Entfernung keinen Wert mehr hätten. Das stimmt so nicht, denn Dentallegierungen können Gold und weitere wertvolle Metalle enthalten. Wie viel davon tatsächlich vorhanden ist, lässt sich von außen allerdings kaum zuverlässig beurteilen. Selbst unscheinbare Reste können daher für einen Ankauf infrage kommen. Lassen Sie das Material prüfen, bevor Sie es entsorgen. Selbst wenn noch Zahn- oder Keramikreste daran haften, bedeutet das nicht automatisch, dass das enthaltene Edelmetall wertlos geworden ist.
Wie viel Geld Sie am Ende dafür bekommen, hängt von der jeweiligen Legierung und der enthaltenen Menge an Edelmetallen ab. Gerade bei Zahngold ist deshalb eine fachkundige Prüfung sinnvoller als eine Schätzung nach Augenmaß.
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