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So sagen Sie Schimmel im Haushalt den Kampf an

Schimmel ist in vielen Haushalten ein Problem. Er entwickelt sich in Räumen, in denen Feuchtigkeit eindringt oder durch unzureichendes Lüften. Schimmelpilz ist nicht nur lästig, er kann auch gesundheitsschädlich sein. Daher ist bei dem kleinsten Auftreten von Schimmelsporen schnelles Handeln erforderlich. Wir verraten Ihnen, wie Sie Schimmel im Haushalt den Kampf ansagen.

Kleine Schimmelflecken entfernen

Kleine Schimmelflecken im Haushalt können zunächst selbst entfernt werden. Besorgen Sie sich dafür einen hochwertigen Schimmelentferner bei Rossmann oder einem anderen Drogeriemarkt. Pilze können auch vorsichtig mit Spiritus entfernt werden. Die Schimmelentferner werden je nach Produkt auf die befallene Stelle gesprüht, wo sie zehn bis 30 Minuten einwirken sollten. Anschließend wird das Mittel mit Papiertüchern abgewischt. Der Vorteil an Schimmelentfernern oder Spiritus ist, dass diese mehrmals angewandt werden können.

Sollte jedoch mehr als ein halber Quadratmeter vom Schimmelpilz betroffen sein, ist ein Fachmann hinzuziehen. Denn in diesem Fall lässt sich der Pilz zwar oberflächlich beseitigen, allerdings bleibt die Ursache nach wie vor bestehen. Somit bildet sich der Schimmel immer wieder von Neuem.

Anti-Schimmel-Farbe

Im Fachhandel gibt es spezielle Anti-Schimmel-Farbe, die an bedrohten Stellen im Haushalt Abhilfe schaffen können. Diese enthalten Octylisothiazolinon und meist anderen Biozide. Laut Stiftung Warentest raten Gesundheitsexperten zwar grundsätzlich von Bioziden in der Wohnung ab, allerdings sind auch Schimmelpilze gesundheitsschädlich. Daher kann eine Anti-Schimmel-Farbe unter Umständen eine sinnvolle Möglichkeit sein, Schimmelsporen dauerhaft zu bekämpfen.

Maßnahmen, um Schimmel vorzubeugen

Schimmelpilze entstehen nicht nur aufgrund baulicher Mängel, sondern auch durch ein fehlerhaftes Verhalten der Bewohner. Unzureichendes Lüften und eine hohe Luftfeuchtigkeit begünstigen die Entstehung des Gesundheitsrisikos. Mit den nachfolgenden Maßnahmen lässt sich die Schimmelbildung im Haushalt vorbeugen und dauerhaft bekämpfen.

  • Richtig Lüften: Nach dem Duschen sollte das Badezimmerfenster komplett geöffnet werden, um die Feuchtigkeit nach draußen zu lassen. Auch während und nach dem Wäschetrocknen ist Lüften elementar. Zusätzlich sollten alle Räume ein- bis zweimal am Tag ordentlich durchgelüftet werden. In den Wintermonaten empfiehlt sich bei einer hohen Luftfeuchtigkeit morgens und abends für zehn bis 15 Minuten alle Fenster zu öffnen.
  • Heizen: Wärme sagt Schimmel den Kampf an. Vor allem im Winter sollten die Räume durchgehend beheizt werden, und nicht nur zu bestimmten Uhrzeiten. Optimal ist eine Raumtemperatur von 18 bis 21 Grad.
  • Möbel von der Wand entfernen: Schränke und Sofas stehen meist direkt an der Wand. Dadurch kann die Luft dahinter nicht zirkulieren und es sammelt sich Feuchtigkeit an. Diese begünstigt die Entstehung von Schimmelpilzen. Es ist daher ratsam, alle Möbelstücke mindestens zehn Zentimeter von der Wand entfernt zu platzieren.

Weitere Tipps zur Beseitigung und Vorbeugung von Schimmel sind beim Verbraucherschutz zu finden.

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