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Popcorn selber machen – so gelingt perfektes Kinopopcorn zu Hause!

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Das gemütliche Sofa, ein spannender Film, der Partner zum Ankuscheln….eines fehlt hier noch zum perfekten Kino-Abend zuhause: knuspriges, duftendes Popcorn aus dem Topf. Die Leckerei können Sie einfacher selbst herstellen, als viele denken – mit dem richtigen Equipment dauert es nur wenige Minuten. Dass beste am Heim-Popcorn ist allerdings: in der heimischen Küche verleihen Sie Ihrer Kinoknabberei mit Gewürzen, Karamell oder Schokolade den Kick, den man nicht in Form von Kinopopcorn kaufen kann. Im Folgenden erfahren Sie, wie Sie Popcornmais im Handumdrehen selbst zubereiten können.

Zutaten – was wird für Popcorn benötigt?

Eigenes Popcorn ist nicht schwer zu bekommen, denn Sie benötigen lediglich wenige Zutaten und können es bequem im Topf oder der Mikrowelle zubereiten. Folgende Zutaten und Equipment sind dabei hilfreich:

  • Popkornmais: Zur Zubereitung von Popcorn können Sie nicht jede beliebige Maissorte verwenden. Popcornmais, auch Puffmais genannt, zeichnet sich durch kleine Körner und eine dünne Schale aus – mit ihm erzielen Sie die besten Resultate. Die Körner sollten dabei nicht zu lange gelagert sein, da sie nicht gut „poppen“, wenn sie stark ausgetrocknet sind.
  • Öl: In einer Popcornmaschine mit Heißluft, der Mikrowelle oder einer beschichteten Pfanne lässt sich Popkorn auch mit wenig oder ganz ohne Öl zubereiten. Ansonsten wählen Sie am besten eine Sorte, die zum gewünschten Aroma der Knabberei dem Kinopopcorn passt. Süßes Popkorn mit Zucker harmoniert am besten mit neutralem Pflanzenöl aus Raps oder Sonnenblumen; salziges Popkorn verträgt zum vollwertigen Kinopopcorn einen Schuss Olivenöl.
  • Pfanne oder Topf mit Deckel: Hier können Sie sowohl beschichtetes als auch Edelstahl-Kochgeschirr verwenden. Die Hauptsache ist, dass ein Deckel vorhanden ist – sonst fliegt das Popkorn durch die Küchenluft. Ein ordentlicher Durchmesser beim Topf sorgt dafür, dass alle Maiskörner gleichmäßig mit der Hitze in Berührung kommen und anfangen zu poppen.
  • Mikrowelle: Hier gelingt auch eine Popcornzubereitung ganz ohne Fett, falls Sie Kalorien einsparen möchten.
  • Popcornmaschine: Bei Popcornmaschinen gibt es kleine Haushaltsausführungen, die entweder mit Heißluft oder einer Wärmplatte arbeiten. Auch die Variante, bei der ein Popcornkessel innerhalb eines transparenten Kastens hängt und man dem „poppen“ der Körner live zusehen kann, gibt es eine Nummer kleiner für den Hausgebrauch.

Popcorn selber machen – so geht‘s

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Während der Popcornzubereitung erhitzt sich das im Popkornmais enthaltene Wasser und verdampft schlagartig. Bei etwa 180 Grad bricht die Hülle des Korns auf, die Maisstärke quillt nach außen und erkaltet in der für Popkorn typischen Form. Für eine Person rechnen Sie 30 bis 40 Gramm Popkornmais und je 1 bis 2 EL Öl.

  1. Schritt: Erhitzen Sie das Pflanzenöl oder Kokosfett im Topf zunächst sehr stark. Wenn das Fett heiß ist streuen Sie den Popkornmais ein, rühren kurz um und setze den Deckel auf.
  2. Schritt: Schalten Sie den Herd sofort ab, wenn der Mais im Topf ist. Wenn der Deckel nicht vollständig schließt, legen Sie ein zusätzliches Küchentuch darüber.
  3. Schritt: Sobald Sie die ersten Maiskörner im Topf poppen hören, rütteln Sie das Popcorn im geschlossenen Topf, um die Körner gleichmäßig zu verteilen. Fahren Sie damit fort, während die Körner poppen – so brennt von dem Popcorn nichts an.
  4. Schritt: Wenn die Abstände zwischen den kleinen Explosionen merklich länger werden, nehmen Sie den Topf von der Platte und warten Sie noch ein bis zwei Minuten. Anschließend füllen Sie das fertige Popcorn in eine Schüssel um und verfeinern es nach Belieben mit Zucker oder Salz.
Variante – Kinopopcorn aus der Mikrowelle: Für die fettlose Variante geben sie eine Portion Puffmais zusammen mit einem EL Wasser in eine Mikrowellenschüssel. Alternativ fügen Sie 1 TL Öl oder Butter zu den Körnern hinzu. Legen Sie den Deckel lose auf den Mikrowellenbehälter, so dass die Körner am Herausspringen gehindert werden, aber der Dampf entweichen kann. Bei 3 bis 4 Minuten auf 800 Watt sind die meisten Körner aufgegangen. Füllen Sie das fertige Popcorn in eine Servierschüssel um und würzen Sie das Kinopopcorn nach Ihrem Geschmack.

 

Weitere Tipps zum Verfeinern

Ob mit Zucker, Salz, Schokolade oder Gewürzen – Popcorn können Sie mit vielfältigen Aromen verfeinern und dabei ruhig etwas kreativ werden:

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  • Karamellpopcorn: Rühren Sie pro Portion Popcorn 3 EL Zucker in den Topf mit dem Fett, bevor Sie den Mais einstreuen. Danach verfahren Sie wie in der Schritt-für-Schritt-Anleitung für das perfekte Kinopopcorn. Der Zucker karamellisiert während des Aufspringens und legt sich außen um die Popcorn-Wölkchen.
  • Pikantes Kinopopcorn: Bereiten Sie das Popcorn mit Olivenöl zu und verfeinern Sie es anschließend mit Meersalz. Für noch pikantere Varianten mischen Sie nach Belieben Chiliflocken, Cayennepfeffer oder eine gute Currygewürzmischung unter das fertige Popcorn.

    Tipp: Ein Löffel brauner Zucker rundet die herzhaften Variationen perfekt ab.

  • Krokantkorn: Schmelzen Sie 1 EL Butter in einer Pfanne und fügen dann 75 g Zucker, 3 EL Honig hinzu und eine Prise Salz hinzu. Kochen Sie die Mischung bei mittlerer Hitze etwa 3 bis 4 Minuten lang, bis sie hellbraun karamellisiert ist. Streuen Sie 50 Gramm gehackte Nüsse ein (etwa Mandelblättchen, Haselnüsse oder Erdnüsse). Die heiße Masse gießen Sie über das fertige Popcorn und mischen es gründlich durch.
  • Schokopopcorn: Schmelzen Sie 75 bis 100 Gramm Schokolade zusammen mit einem Esslöffel Butter im Wasserbad. Die Schokoladensorte richtet sich ganz nach Ihrem persönlichen Geschmack. Wenn sich die Mischung vollständig verflüssigt hat, gießen Sie sie über das vorbereitete Popcorn. Rühren Sie Schokolade und Popcorn gründlich durch, so dass alle Maisflocken mit Schokolade ummantelt sind.

Fazit

Puffmais und ein wenig Öl, Zucker und Salz – die Grundstoffe für Popcorn lassen sich gut lagern, so dass Sie sie stets vorrätig halten können. Da die Zubereitung im Topf oder der Popcornmaschine selbst nur wenige Minuten dauert, steht einem spontanen Movie-Event im eigenen Wohnzimmer nichts im Wege.

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