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Platzsparend einrichten – So gelingt es!

Gerade in den Tagen niedriger Zinsen entscheiden sich Bauherren auch bei knappem Eigenkapital, die eigenen vier Wände zu errichten. Häufig steht am Ende nicht genügend Budget zur Verfügung, um dabei den eigenen Platzansprüchen gerecht zu werden. Platzsparendes Einrichten kann in dieser Situation helfen, um dennoch gemütlich und komfortabel zu wohnen. Wir werfen einen Blick auf passende Lösungen!

1. Platzsparen in den Kinderzimmern

Gerade für die Kinder ist es in jedem Fall wichtig, über genügend Platz in den eigenen Zimmern zu verfügen. Häufig nimmt jedoch bereits das Bett viel Raum ein, der eigentlich hätte zum Spielen verwendet werden könnte. Eine gängige Alternative, die in diesem Bereich ergriffen werden kann, stellen Sofas mit Schlaffunktion dar. Sie bieten die Möglichkeit, durch ein einfaches Umklappen das Bett in ein normales Sofa zu verwandeln. So ist es selbst in einem kleinen Raum möglich, über ein breites Bett zu verfügen. Gleichzeitig bietet sich trotzdem die Chance, über eine gemütliche Sitzgelegenheit zu verfügen. Kein Wunder, dass sich aktuell immer mehr Menschen für genau diese Lösung entscheiden.

2. Verschiedene Kombi-Möbel nutzen

Auch andere Möbel wurden im Laufe der Jahre so angepasst, dass sie eine Form der Einrichtung unterstützen, die Platz spart. Hier hängt es in erster Linie vom persönlichen Geschmack ab, welche Varianten in Anspruch genommen werden sollen. Besonders der Verbund von Schreibtischen und Regalen wird dabei immer wieder als praktische Möglichkeit angesehen. Nicht immer entspricht er jedoch den ästhetischen Vorstellungen der Bauherren.

Ein klarer Vorteil solcher Kombi-Lösungen, die bei vielen Anbietern im Sortiment zu finden sind, liegt hinsichtlich des Preises vor. Gerade in der Phase nach dem Bau, in der die finanzielle Situation in den meisten Fällen ohnehin angespannt ist, kann dies eine hilfreiche Unterstützung bei der Planung der Inneneinrichtung bedeuten. Gleichzeitig ist es auch auf diese Art und Weise möglich, noch den einen oder anderen zusätzlichen Quadratmeter herauszuholen, der in der Folge zum Leben zur Verfügung steht.

3. Stauraum geschickt suchen

In kleinen Räumlichkeiten mangelt es immer wieder an Stauraum. Je nach dem, wie später mit den zur Verfügung stehenden Möglichkeiten umgegangen wird, kann es deshalb immer wieder leicht zu Unordnung kommen. Bereits bei den anfänglichen Planung ist daher an praktische Lösungen zu denken, die neuen Stauraum in den eigenen vier Wänden schaffen. Häufig bietet bereits der Flur für diesen Zweck den passenden Ansatzpunkt. Dort ist es möglich, den zur Verfügung stehenden Platz durch schmale Schränke auszunutzen. So können auch dort noch einige Utensilien untergebracht werden, wie sie im Alltag immer wieder benötigt werden.

Auf der anderen Seite stehen auch die Wände für zusätzlichen Stauraum gerne zur Verfügung. Ein angebrachter Wandschrank kann bei geschmackvollem Design nicht nur eine optische Aufwertung für den Raum darstellen. Weiterhin ist es dadurch möglich, eine hilfreiche Ergänzung zur klassischen Schrankwand zu schaffen, wie sie den eigenen Ambitionen im Rahmen der Einrichtung in jedem Fall entgegenkommt. Wer diese Möglichkeiten gezielt sucht und dadurch neue Räume schafft, kann auch aus einem knapp bemessenen Raum noch das Maximum herausholen und in Zukunft komfortabel darin leben.

4. Die gewünschte Optik schaffen

Während diese Lösungen vor allem auf der funktionalen Ebene eine nicht zu unterschätzende Rolle spielen, können die Räume dennoch schnell einen eher bedrückenden Charakter in sich tragen. Aus diesem Grund ist es von Bedeutung, auch optische Tricks zu nutzen, um die Wahrnehmung des Betrachters zu beeinflussen. Eine ganz klassische Variante, wie dies in der Praxis gelingt, stellt ein einfacher Spiegel dar. Dieser kann zum Beispiel im Flur angebracht werden. Folglich bietet sich nicht nur die Gelegenheit, beim Ankleiden einen prüfenden Blick auf die eigene Person zu werfen. Weiterhin erweitert sich der Raum dadurch optisch in einer besonders deutlichen Form.

5. Passende Farben wählen

Zudem haben die Farben einen sehr großen Einfluss darauf, wie wir unsere Umgebung wahrnehmen. Auf dunkle Töne gilt es in einem kleinen Haus möglichst zu verzichten. Zwar verleihen diese in den bekannten Magazinen einen besonderen Touch, doch in kleinen Räumen bekommen sie schnell eine hemmende Funktion. Wir stufen den Raum in der Folge sehr viel kleiner ein und fühlen und schneller beengt. Stattdessen ist es ratsam, neben den klassisch weißen Wänden helle Pastelltöne in Betracht zu ziehen. Diese können ein Gefühl der lockeren Leichtigkeit nach außen tragen und somit zu einer wichtigen Grundlage der Einrichtung werden.

Tipp:
Auch bei der Einrichtung sollten diese Grundsätze beachtet werden. Wer sich im Wohnzimmer für ein dunkles Ledersofa entscheidet, schränkt die optischen Freiheiten des Raumes sehr stark ein. Schmale Möbel, die in ebenso hellen Farben mit leichten Kontrasten gehalten sind, schaffen dagegen die gewünschte optische Ordnung, die das eigene Wohlbefinden unterstützt.

Ein wichtiger Tipp lautet zudem – Ordnung halten. Je mehr Gegenstände scheinbar wahllos in einem Raum verstreut sind, desto schneller nehmen wir ihn als klein und bedrückend wahr. Gelingt es dagegen, ein freies Feld der Ordnung zu schaffen, kreiert dies nicht nur einen sauberen und gepflegten Eindruck. Auf der anderen Seite kann der Raum plötzlich viel größer wahrgenommen werden, als er in Wahrheit ist.

Unter dem Strich bieten sich den Bauherren gerade zu Beginn der Einrichtung des Hauses vielfältige Möglichkeiten, um die kleinen Maße zu verschleiern. Einerseits ist es die funktionelle Komponente, die dabei eine große Rolle spielt. Auf der anderen Seite können bereits einige kleine optische Tricks helfen, das gewünschte Bild zu erzeugen, welches das Wohlbefinden in den eigenen vier Wänden auf lange Sicht fördert.

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