ANZEIGE: Home / Wohnen / In 5 Schritten das perfekte Grundstück für Ihr Traumhaus finden

In 5 Schritten das perfekte Grundstück für Ihr Traumhaus finden

Der erste Schritt für ein Traumhaus ist, ein geeignetes Grundstück zu finden. Mit dem Hintergedanken, dass Sie einen Großteil Ihres Lebens in diesen 4 Wänden verbringen werden, sollten Sie die Wichtigkeit dieser Entscheidung nicht unterschätzen.

Wir zeigen Ihnen in 5 Schritten, wie Sie das richtige Grundstück finden.

Schritt 1: Die richtige Größe

Beim Kauf des Grundstücks ist eine der wichtigsten Fragen, welche Größe das Grundstück haben soll. Ein großes Grundstück bietet neben der Möglichkeit eines großen Hauses auch viele weitere Optionen wie beispielsweise einen groß gestalteten Garten mit Pool oder anderen Ausstattungen.

Im Gegensatz dazu ist ein kleines Grundstück natürlich günstiger und vor allem für kleine Familien oder ein geringes Budget ansprechender.

Weiterhin ist im Hinblick auf die Größe auch die rechtliche Seite nicht außer Acht zu lassen. Sollten die Maße des Grundstücks nicht beim Katasteramt hinterlegt sein, müssen Sie durch ein Vermessungsbüro eine Messung durchführen lassen, die für Bauanträge und das Grundbuch benötigt werden.

Schritt 2: Lage und Nachbarschaft

Bei der Wahl der Region Ihres Grundstücks spielen vor allem Ihre individuellen Präferenzen und Ihr Budget eine große Rolle. Urbane Regionen wie beispielsweise um München, Berlin oder Hamburg sind deutlich teurer als ländliche Regionen. Hier finden Sie die Preise für baureifes Land nach Bundesländern.

Des Weiteren müssen Sie Ihr Wohnhaus in Einklang mit Ihrer beruflichen Tätigkeit und der Infrastruktur der Gegend bringen. Gerade in ländlichen Gegenden sind Supermärkte, Freizeitaktivitäten und andere öffentliche Einrichtungen nicht so konzentriert vorhanden wie in einer Großstadt.

Im kleineren Kreis ist insbesondere die direkte Nachbarschaft ein weiterer Faktor, der bei der Wahl des Grundstücks beachtet werden sollte. Wirken Ihre Nachbarn unsympathisch und machen einen schlechten ersten Eindruck, kann das Ihr alltägliches Leben negativ beeinflussen.

Schritt 3: Beschaffenheit des Grundstücks

Die Beschaffenheit des Bodens ist ein wichtiger Punkt im Hinblick auf die Stabilität des Hauses. Beispielsweise ist die Gefahr einer Bodenverformung bei einem Lehmboden sehr hoch, weshalb diese Grundstücke mit Vorsicht begutachtet werden sollten. Des Weiteren sollten Sie schauen, ob sich schädliche Materialen im Boden befinden, die vor einem Bau beseitigt werden müssten. Eine Entsorgung von beispielsweise Asbest kann sehr teuer werden und Ihr Budget sprengen.

Fun Fact: Sollten Sie bei Ausgrabungen etwas Wertvolles oder einen „Schatz“ finden, gehört dieser nicht Ihnen, sondern dem Staat. Sollten Sie eine Bombe aus Kriegszeiten finden sind Sie finanziell für die Räumung durch den Kampfmittelräumdienst verantwortlich.

Schritt 4: Leitungen und Anschlüsse

Sollte Ihr angestrebtes Grundstück bereits erschlossen sein, sparen Sie sich nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Bei einer Neu-Erschließung werden Sie maßgeblich an den Erschließungskosten beteiligt, weshalb das Grundstück wahrscheinlich günstiger zu haben ist als eine bereits erschlossene Alternative. Zu den wichtigen Anschlüssen zählen:

  • Energie
  • Wasser
  • Abwasser
  • Internet
  • Telefon

Schritt 5: Finanzierung

Sobald Sie ein Grundstück gefunden haben, dass Ihren Vorstellungen im Hinblick auf Größe, Lage und Beschaffenheit entspricht, ist die Finanzierung der letzte Schritt. Zuerst sollten Sie im Grundbuch checken, ob bereits eine finanzielle Belastung des Grundstücks vorliegt, beispielsweise in Form einer Grundschuld gegenüber Finanzunternehmen oder -instituten.

Nachdem Sie oder Ihr Notar einen Kaufvertrag aufgesetzt hat, sollten Sie alle Angaben auf Richtigkeit prüfen. Dafür wird häufig ein Vorvertrag genutzt, der nach der Kontrolle in den finalen Kaufvertrag umgewandelt wird.

Die meisten Grundstückskäufe werden nicht aus reinem Eigenkapital finanziert, weshalb Sie vor dem Abschließen eines Kaufvertrags die nötigen Kredite bei Ihrer Bank abgeklärt haben sollten, um für den Kauf liquide zu sein. Beachten Sie in diesem Zusammenhang auch die Nebenkosten, die für ein Grundstück anfallen wie beispielsweise die Grundsteuer, die Grunderwerbssteuer oder die Maklerprovision.