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Fahrradträger: Den Drahtesel auf dem Auto Huckepack

Radfahren ist gesund, macht Freude und gilt als eine der liebsten Freizeitbeschäftigungen. Demzufolge möchten viele auch im Urlaub nicht auf ihr geliebtes Bike verzichten. Um jedoch mit Auto und dem Fahrrad in die Ferien zu fahren, bedarf es eines Fahrradträgers für den Pkw. Hierbei gibt es verschiedene Möglichkeiten, wobei sich vor allem die Kupplungsfahrradträger bewährt haben.

Mit dem Auto und dem Fahrrad von A nach B: Fahrradträger machen’s möglich

Radler verzichten im Urlaub nur sehr ungern auf ihr Bike. Also nehmen sie schlussendlich ihr Rad einfach mit in die Ferien. Um den Transport zu gewährleisten, gibt es drei verschiedene Systeme. Zum einen Dachgepäckträger, zum anderen Heckträger und die beliebte Fahrradträger Anhängerkupplung. Dachgepäckträger müssen mit der Karosserie verschraubt werden. Außerdem erhöhen sie den Spritverbrauch und das Auto lässt sich mit den Rädern nur umständlich beladen. Heckträger indes eignen sich vor allem für ältere Fahrzeuge. Denn die Heckpartie nimmt oftmals Schäden beim Transport. Darüber hinaus kann der Kofferraum in aller Regel nicht mehr geöffnet werden. Besonders stabil und vor allem bei Unfällen sicherer sind Kupplungsträger. Sie werden auf der Kupplungskugel der Anhängerkupplung montiert und erleichtern das Be- und Entladen der Räder. Da diese zudem im Windschatten des Fahrzeuges befinden, wird der Luftwiderstand reduziert und der erhöhte Spritverbrauch hält sich in Grenzen.

Fahrradträger für die Anhängerkupplung: Hilfreiche Tipps

Entscheidend für den Transport auf der Anhängerkupplung ist die Nutzlast des Trägers sowie die Stützlast der Anhängerkupplung. Je höher sie liegen, desto mehr Räder dürfen letztendlich mit in den Urlaub. Infos dazu liefert die Betriebserlaubnis. Von einem bis zu fünf Bikes ist hier die Rede. Fahrradträger für die Anhängerkupplung verfügen zudem über Schienen für die Räder. Sie müssen für die individuelle Reifenbreite geeignet sein. Außerdem darf der Kupplungsträger ausschließlich mit einer Rückbeleuchtung genutzt werden, da die Fahrräder die Rücklichter des Autos verdecken. Der 13-polige Standardstecker reicht dafür aus. Ältere Autos mit Anhängerkupplung haben jedoch mitunter nur einen 7-poligen Stecker. In diesem Fall wird ein Adapter notwendig. Darüber hinaus bedarf es bei einem Kupplungsträger eines zusätzlichen Nummernschilds, da das ursprüngliche Nummernschild des Wagens durch die Drahtesel verdeckt wird.

Tipp: Manche Kupplungsfahrradträger besitzen eine eigene Diebstahlsicherung.

Weitere interessante Punkte

Egal welches System letztendlich die Fahrräder mit in den Urlaub befördert, immer sollten vor der Fahrt lose Teile, wie etwa Taschen, Luftpumpen, Körbe usw., entfernt werden. Desweiter platziert man die Drahtesel am besten entgegengesetzt auf den Trägern und lässt ausreichend Platz dazwischen. Druck- und Reibungsstellen polstert man am besten mit weichen Tüchern oder Schaumstoff ab. Bei Kupplungsträgern sollten zudem eventuelle Fettrückstände von der Kupplung entfernt werden. Bevor die Reise zum Traumziel startet, lohnt sich eine Probefahrt um den Block. Damit lässt sich nicht nur die sichere Installation des Trägers überprüfen, sondern man entwickelt auch ein Gefühl für das veränderte Fahrverhalten des Wagens.

Fazit: Fahrradträger für die Anhängerkupplung sind zwar meist teurer, dafür aber auch sicherer. Die Sicht nach hinten wird nur teilweise eingeschränkt und die Räder können bei einer Vollbremsung nicht vom Wagen rutschen. Zudem wird der Zugang zum Kofferraum gewährleistet. Als besonderes Plus ist das einfache Be- und Entladen zu bewerten.

Quelle: Verordnung über die Zulassung von Fahrzeugen zum Straßenverkehr (Fahrzeug-Zulassungsverordnung – FZV) – § 10 Ausgestaltung und Anbringung der Kennzeichen

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