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Wo liegt der Ursprung der Hanfpflanze, und welche legalen Produkte können daraus hergestellt werden?

Hanf ist eine Pflanzengattung, die schon sehr früh in der Menschheitsgeschichte zur Produktion von Seilen genutzt wurde …

 Doch auch ätherische Öle können daraus hergestellt werden. Damit zählt Hanf, der in unserer Wahrnehmung so untrennbar mit der Produktion berauschender (und damit illegaler) Substanzen verknüpft scheint, zu den ältesten Nutzpflanzen überhaupt.

Fluch und Segen zugleich:

Denn auch als Lieferant von Heilstoffen sowie in der Textil- und Bauindustrie spielt Hanf eine gewichtige Rolle. Damit müssen selbst Kritiker einsehen, dass die illegalen Aktivitäten rund um das Gewächs nur einen Teil der sprichwörtlichen Medaille abbilden. Dabei Hanf ist so vieles mehr.

Von der Naturkosmetik bis hin zum heilsamen Öl!

Denn der weibliche Hanf liefert auch Cannabidiol (CBD), eine nicht psychoaktive Substanz, die eine angstlösende und entzündungshemmende Wirkung besitzt. Die machen sich die Hersteller in CBD Tropfen oder Kapseln zunutze. Denn die können bei Blasenkrämpfen, Schlafstörungen oder auch Migräne genutzt werden.Ebenso setzt man die Extrakte der Hanfpflanze in pflegenden Gesichtscremes und Anti Akne Seren ein, die oftmals noch zusätzlich mit Teebaum- und Weihrauchöl versetzt sind; auch Badeöle oder Haarkuren können unter Einsatz und „Mitwirkung“ der Hanfpflanze produziert werden.

Eine lange Erfolgsgeschichte:

Die wird in China schon seit Urzeiten genutzt. Unter anderem in Form ihrer Samen als wohlschmeckender Snack. Doch auch Bogensehnen sind aus Hanffasern hergestellt worden. Damit blieb der Hanf auch im Mittelalter und in Europa eine wichtige Nutzpflanze und ist zum Beispiel nicht zuletzt von Karl dem Großen namentlich erwähnt worden. Später diente die Hanffaser dann der Papierherstellung, während in der jüngeren Gegenwart auch die pharmakologische Bedeutung in den Fokus des Interesses gerückt ist.

Tatsächlich gibt es heute auch von namhaften Herstellern Präparate wie Hanföl Kapseln, die als Nahrungsergänzungsmittel eingestuft werden. Die sollen unter anderem den Energiestoffwechsel ankurbeln und können in Apotheken und Reformhäusern gekauft werden.Zudem wirken derartige CBD Kapseln und Tropfen angstlösend und können somit ein angespanntes Nervensystem beruhigen. Hanf liefert damit weit mehr als „nur“ ein strapazierfähiges Baumaterial für die Dämmung und für Taue.

Unser Fazit:

Denn auch als Tierfutter kann die Pflanze in Betracht kommen. Die illegalen Aktivitäten um den Hanf stellen somit lediglich einen kleinen, nichtsdestotrotz natürlich bedauerlichen Aspekt dar. Denn der Hanfanbau gilt auch als äußerst umweltverträglich; nicht zuletzt sind viele der CBD Kosmetik-Produkte absolut vegan und zu 100 Prozent ohne den Einsatz von Tierversuchen produziert worden.Somit vermag die Nutzung von Hanf auch unser ökologisches Gewissen zu entlasten!