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Tipps zum gesünderen Kochen

Wer gesund und fit durch das Leben gehen möchte, der sollte beim Thema Ernährung beginnen. Mit den folgenden Tipps und Hinweisen ist es gar nicht schwer, gesünder zu kochen und dabei auch noch Zeit und andere Ressourcen zu sparen.

Kalorienfreies Süßen

Vor allem Zucker ist eines der ungesündesten Lebensmittel überhaupt. Gerade bei Gebäck, Kuchen oder Desserts lässt sich allerdings nur schwer auf zusätzliche Süße verzichten. Süßungsmittel aus der Apotheke sind ein adäquater Ersatz, welcher für einen leckeren Geschmack sorgt, ohne dabei die typisch negativen Auswirkungen von herkömmlichem Haushaltszucker aufzuweisen. Vor allem Xylit und Stevia sind derzeit in aller Munde – und das nicht ohne Grund. Wer besonders gesundheitsbewusst kochen und auf seine Linie achten möchte, der sollte den klassischen Zucker durch diese Mittel ersetzen.

Frische Lebensmittel saisonal einkaufen

Saisonales und regionales Obst sowie Gemüse schont nicht nur die Umwelt, sondern ist außerdem wesentlich gesünder als Lebensmittel, welche lange Transportwege hinter sich haben. Viele Sorten gibt es zudem als tiefgekühlte Variante. In diesem Fall werden die Früchte oder das Gemüse frisch geerntet und sofort schockgefrostet. Bei diesem Verfahren bleiben besonders viele Vitamine und Nährstoffe erhalten. Da die tiefgekühlten Waren in der Regel bereits gewaschen und geputzt sind, spart die Zubereitung auch noch jede Menge Zeit.

Weniger ist mehr

Vor allem hochwertige, tierische Lebensmittel können oftmals ganz schön teuer sein. Wer Geld sparen möchte und darüber hinaus seiner Gesundheit etwas Gutes tun will, sollte daher zwar wenig Fleisch, Eier und Käse beim Kochen verwenden, dafür aber auf eine hohe Qualität achten. Minderwertige Waren aus dem Discounter schmecken in der Regel ohnehin nicht so gut wie frische Waren, welche zum Beispiel vom Bio-Bauern stammen. Zudem kann man diese Lebensmittel reinen Gewissens essen, da die Tiere artgerecht gehalten und mit gutem Futter versorgt werden. Rückstände von Antibiotika und anderen Medikamenten sind in gutem Fleisch ebenso wenig vorhanden wie in frischen Eiern.

Gesunde Basics

Um sich das regelmäßige Kochen etwas zu erleichtern, sollten immer genügend Vorräte vorhanden zu sein. Zu den Basics für eine ausgewogene Küche gehören zum Beispiel:

– Quinoa
– Reis
– Vollkornnudeln
– Couscous
– Kidneybohnen
– Tomaten aus der Dose oder dem Tetrapak
– Thunfisch
– Kichererbsen

Obige Liste kann je nach persönlicher Vorliebe noch erweitert werden. Wer immer genügend gesunde Zutaten im Haus hat, wird nicht von plötzlichem Heißhunger auf Ungesundes überrascht und greift dann nicht aus Mangel an Lebensmittel nach der Tiefkühlpizza.

Vorausschauend planen

Meal Prep ist derzeit in aller Munde. Wie der Name bereits vermuten lässt, geht es darum, sich gesunde Mahlzeiten vorzukochen. Wer aufgrund von Zeitmangel oder Lustlosigkeit nicht jeden Tag kochen mag, der erledigt die Zubereitung an einem Tag, an welchem er sich besonders viel Zeit lässt. Wenn die Gerichte entsprechend verstaut werden, können diese dann im Laufe des Tages oder erst in den nächsten Tagen gegessen werden. Es bietet sich an, sehr große Portionen mit viel frischem Gemüse und anderen guten Zutaten zu kochen. Diese werden anschließend portioniert und entweder eingefroren oder im Kühlschrank kühlgestellt. Wer die Benutzung klassischer Plastikdosen vermeiden möchte, der kann zum Beispiel zu Einmachgläsern greifen.

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