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Smarte Küchengeräte: Die Zukunft hat schon begonnen

Die Digitalisierung ist mittlerweile auch schon längst im Haushalt eingezogen. So sollen Smarte Küchengeräte den Freizeit- und Hobbyköchen das Leben erleichtern. Doch wie ist der aktuelle Stand der Technik und in welche Richtung könnte die Entwicklung gehen?

So wird der Haushalt zum Kinderspiel

Ob smarte Küchengeräte eines Tages das Kochen wirklich ganz alleine übernehmen können, steht derzeit noch in den Sternen. Aber in jedem Fall erleichtern sie die Haushaltsführung schon jetzt ganz erheblich. Beispielsweise lassen sich schon jetzt durch sogenannte Kaufknöpfe verschiedene Produkte des Alltags auf Knopfdruck bestellen, wenn die Vorräte zur Neige gehen. Geliefert werden die bestellten Waren von Amazon dann am nächsten Tag.

Die bequeme Steuerung per App

Besonders bequem ist die Tatsache, dass sich diverse smarte Küchenhelfer wie etwa die Kaffeemaschine schon jetzt bequem per App steuern lassen. Wer morgens gerne noch ein paar Minuten dösen möchte, kann also die Kaffeemaschine vom Bett aus anmachen und erst aufstehen, wenn der frisch aufgebrühte Kaffee bereit steht.

Eine gewaltige Erleichterung

Insbesondere für Menschen mit körperlichen Einschränkungen stellen die smarten Küchengeräte eine gewaltige Erleichterung dar, wenn es darum geht, den Alltag zu bewältigen. Genau mit diesen Menschen arbeiten schon jetzt Küchendesigner und IT-Spezialisten zusammen. Sie wollen wissen, wie eine Küche gestaltet sein muss, dass diese Menschen mit digitaler Unterstützung die größtmögliche Selbstständigkeit und Bewegungsfreiheit haben. So sollten auch blinde Menschen die Küchengeräte problemlos nutzen können. Im Hinblick darauf dürfte die Sprachsteuerung künftig wohl eine wichtige Rolle spielen.

Smarte Haushaltsgeräte im Überblick

Geräte mit Sprachsteuerung wie die Alexa Mikrowelle sind in den USA bereits erhältlich, in Deutschland bislang noch nicht. Sehr weit verbreitet ist hierzulande jedoch die Integration von WLAN-Technik in die Geräte. Beim smarten Backofen etwa werden die Einstellungen auf das Smartphone übertragen, sodass der Besitzer den Backofen auch ganz bequem aus dem Wohnzimmer überwachen kann, wenn er einen Kuchen oder einen Braten backen möchte. Aber auch Wasserkocher und Mikrowellengeräte sind bereits mit WLAN ausgestattet, um dem Besitzer ein Mehr an Bequemlichkeit zu bieten.

Fernsteuern lassen sich smarte Geschirrspüler zwar noch nicht, jedoch bieten auch hier einige Modelle bereits smarte Technologie. Beispielsweise einen Aqua Sensor, welcher erkennt, wie stark das Geschirr verschmutzt ist. Das Gerät kann daraufhin das erforderliche Programm und die Menge an Wasser selbst bestimmen. Sinnvoll ist diese Technik vor allem aus ökologischen Gesichtspunkten. Denn dadurch wird nicht nur weniger Energie verbraucht, sondern auch der Verbrauch an Wasser spürbar gesenkt, was sich natürlich auch in einer Kosteneinsparung für den Besitzer niederschlägt.

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