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Ins rechte Licht gerückt: 5 Tipps für die ideale Küchenbeleuchtung

Die Küche ist seit jeher ein Raum, der nicht nur dem Kochen dient. Darin trifft man sich mit der Familie und Freunden, man redet und bereitet gemeinsam Mahlzeiten zu. Entsprechend der vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten der heute meist offen gestalteten Küchen, bedarf es auch unterschiedlichen Lichtquellen für die einzelnen Funktionen. Zusammen bilden sie ein stimmiges Lichtkonzept für jede Küche und machen sie zu einem Raum, der Behaglichkeit und Wohnatmosphäre mit Funktionalität verbindet.

Verschiedene Elemente für die optimale Küchenbeleuchtung

Ein solides Lichtkonzept setzt sich immer aus diversen Lichtquellen zusammen. In einer Küche vereinen sich fünf Komponenten und bilden eine Einheit. Basis der guten Lichtplanung ist eine Allgemeinbeleuchtung. Hinzu kommen die Ausleuchtung des Herdes, der Arbeitsplatten, des Essbereichs sowie eine stimmungsvolle punktuelle Beleuchtung. Jeder Bereich benötigt eine andere Lichtfarbe (Kelvin) und Intensität (Lumen).

Direkte Lichtquellen für Arbeitsplatten

In einer Küche wird geschnippelt, geschält, geschnitten und geknetet. Die allgemeine Raumbeleuchtung reicht dafür nicht aus, denn man hat immer das Licht im Rücken. Blendfreie LED-Unterbauleuchten oder eine andere direkte schattenfreie Beleuchtung der Arbeitsplatten von oben sind in einer Küche unerlässlich. Mindestens 500 bis 600 Lumen je Quadratmeter und eine neutralweißes Lichtfarbe werden hier benötigt.

Die Allgemeinbeleuchtung der Küche

Als allgemeine Orientierungshilfe dient eine Lampe in der Mitte der Küche. Sie sorgt für eine gleichmäßige Lichtverteilung im Raum. Lichtberater empfehlen etwa 300 Lumen je Quadratmeter für diese Ausleuchtung. Besonders beliebt sind auch Deckeneinbaustrahler, die im gesamten Raum verteilt werden können.

Indirekte Beleuchtung für eine angenehme Atmosphäre

Sie werden auch als Assistenzleuchten bezeichnet, da sie neben einem stimmungsvollen Raumgefühl auch funktional eine Wirkung haben. Schrank- Innenbeleuchtungen, Lichtbänder unter Regalen oder beleuchtete Griffleisten und Relings-Systeme sehen nicht nur schön aus, sondern sorgen dafür, dass man sofort das richtige Utensil zur Hand hat.

Punktuelles Licht über dem Herd

Wer am Herd mit heißen Töpfen hantiert, benötigt eine gute Ausleuchtung des Kochfeldes. Zumeist haben dafür die Dunstabzugshauben eine integrierte Lichtquelle. Bei Kochstellen mit Muldenlüfter bedarf es einer zusätzlichen Lichtquelle über dem Herd. Diese sollte wie alle anderen Küchenlampen auch abwischbar und leicht zu reinigen sein.

Gemütliches Licht über dem Essplatz

Sei es ein großer Esstisch oder einfach nur ein Tresen mit Hockern: über dem Essplatz bedarf es einer Ausleuchtung, die Wohlfühlatmosphäre schafft. Rund 70 cm über der Tischplatt hängt im Optimalfall eine dimmbare Lampe, die warmweißes Stimmungslicht liefert und dieses gleichmäßig über den Tisch verteilt. Lange Tische oder Tresen werden immer mit mehreren Leuchten ausgestattet.

Fazit: Jeder Bereich der Küche benötigt eine andere sinnvolle Ausleuchtung. Neben einer Allgemeinbeleuchtung treten vor allem die punktuellen Lichtquellen über den Arbeitsplatten bzw. dem Herd in den Vordergrund. Ergänzt werden sie durch stimmungsvolles Licht über dem Essplatz sowie einer interessanten Hintergrundbeleuchtung, beispielsweise in Form von beleuchteten Oberschränken mit Glastür.

Quelle: licht.de – Küche / eine Brancheninitiative des ZVEI – Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V.

Ins rechte Licht gerückt: 5 Tipps für die ideale Küchenbeleuchtung
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