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Gesünder Leben mit einem Luftreiniger

Insbesondere Bewohner von Wohnungen oder Häuser an einer Straße leiden unter einer sehr schlechten Luftqualität. Langfristig gibt es erhebliche gesundheitliche Schäden, die zu Asthma führen und zu einer schlechten Haut. Ein Luftreiniger könnte hier für Abhilfe sorgen.

Wie arbeitet ein Luftreiniger?

Ein moderner Luftreiniger sorgt mit einem mehrschichtigen Filtersystem für eine optimale Reinigung der Raumluft. Der hochwirksame HEPA-Filter (High Efficiency Particulate Air) wird unter anderem durch Aktivkohle- und Vorfilter für gröbere Verschmutzungen ergänzt. Ein Photokatalytischer Filter kann hierbei zum Einsatz kommen und spaltet in Zusammenarbeit mit UV-Licht Partikel und giftige Gase auf. Für eine gute Übersicht und Erfahrungsberichte ist die Seite https://luftreiniger-vergleich.de/luftreiniger-test/ empfehlenswert.

Einsatzzweck — Wo ist ein Luftreiniger notwendig?

Besonders Allergiker und unter Asthma leidende Menschen benötigen diese Geräte für eine hohe Reinigungswirkung. Durch die eingesetzten HEPA-Filter kann sogar der Pollenstaub eingefangen werden und aus der Raumluft nachhaltig herausgefiltert werden.

Die Filtersysteme eines Luftreinigers

Der sogenannte Vorfilter sorgt für die Filterung von groben Verschmutzungen. Hier werden auch größere Staubpartikel und Haare aus der Luft entfernt. In der Regel kann ein Vorfilter einfach mit lauwarmem Wasser und milder Seife abgewaschen werden. Der Filter sorgt außerdem für eine längere Lebensdauer des hochwertigen HEPA-Filters.

Der HEPA-Filter an sich ist ein hochwirksamer Filter, der sich vor allem für das Filtern von Bakterien, Allergenen, Zigarettenrauch, feinen Staubpartikeln und weitere Verschmutzungen eignet. Selbst Mikropartikel mit einer Größe von 0,3 Mikrometern (1 Mikrometer => 1/1.000 Millimeter) kann aus der Raumluft extrahiert werden. Die Lebensdauer beträgt circa sechs bis zwölf Monate.

Ein Aktiv-Kohlefilter arbeitet mit dem HEPA-Filter zusammen, aber kann sich auch als einzelnes Element im Luftreiniger befinden. Der Filter sorgt für eine entsprechende Katalysierung und Zersetzung von gesundheitsschädlichen Verschmutzungen. Zusätzlich werden auch schlechte Gerüchte aus dem Raum entfernt.

Photokatalytischer Filter

Zusammen mit UV-Licht kann ein photokatalytischer Filter Paktieren und giftige Gase aufspalten, welche wiederum durch den TiO2-Filter (Titandioxid) aufgefangen werden. Dieser Filter muss sogar nicht unbedingt gewechselt werden.

Lohnt sich ein Luftbefeuchter zusätzlich?

Insbesondere in den kalten Wintermonaten fällt durch die trockene Heizungsluft die relative Luftfeuchtigkeit auf unter den empfohlenen 45 Prozent. Auf Dauer wirkt sich das sehr negativ auf das Wohlbefinden aus und eine trockene Raumluft begünstigt obendrein noch Erkrankungen im Atemsystem. Haustiere können ebenfalls darunter leiden, aber auch Möbel und Holzböden würden auf Dauer austrocknen.

Die Raumluft besteht aus Millionen kleinen, aber feinen Partikel, die für uns gar nicht erkennbar sind. Sofern die Luft zu trocken ist, steigt der gesamte Staub nach oben. Durch die Heizung wird im Winter dieser Effekt nochmal verstärkt und das führt bei Hausstauballergikern zu sehr starken Beschwerden. Prüfen Sie daher in den kalten Wintermonaten unbedingt stets die Luftfeuchtigkeit.

Mediziner empfehlen hierzu einen Wert von circa 45 bis 55 Prozent. Ein beheizter 30 Quadratmeter Raum benötigt somit circa fünf Liter Wasser pro Tag. Eine Schale auf dem Heizkörper bringt nichts, diese ist allein viel zu klein und daher nicht effektiv.

Was tun bei zu hoher Luftfeuchtigkeit?

Eine zu hohe Luftfeuchtigkeit kann in den Wohnräumen schnell zu einem Problem werden, denn es könnte sich Schimmel bilden und so die Gesundheit schaden. Nicht immer ist die Ursache bekannt — in jedem Fall sollte ein Luftentfeuchter eingesetzt werden.

Schimmelsporen sind ein Keimträger, welcher für uns unsichtbar sind, aber unsere Gesundheit nachhaltig schaden können. Vor allem, wenn Kinder im Haushalt leben, ist der Einsatz eines Luftentfeuchters eine Pflicht.

Aus modernen Untersuchungen geht hervor, dass die Gefährdung durch Schimmelbildung immer dann zu erwarten ist, sobald die Luftfeuchte auf über 50 Prozent ansteigt. Das ist gerne in der Küche und im Badezimmer der Fall. Als Ergänzung hilft hier übrigens auch das korrekte Lüften von Wohnräumen.

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