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Retro Design: 5 Tipps für das Nostalgie-Feeling bei der Inneneinrichtung

Was für die einen vielleicht stilistisch fragwürdig erscheint, ist für viele andere eine Inneneinrichtung mit Wohlfühlcharakter. Der Retro-Stil erlebt gerade eine Renaissance und dies nicht ohne Grund. Zahlreiche tolle Designs aus vergangenen Zeiten sind in Möbeln, Tapeten oder anderen Einrichtungsgegenständen wiederzufinden. Und oftmals müssen Liebhaber gar nicht für teure Vintage-Einzelstücke tief in die Tasche greifen, denn manche Stilikonen werden bis heute produziert.

Retro bei den Möbeln: Die Auswahl ist groß

Echte Vintage-Klassiker sind nur auf Flohmärkten, gebraucht im Netz oder in Second-Hand-Shops zu erstehen. Schließlich handelt es sich bei Vintage-Produkten tatsächlich um Originalstücke aus den 1920er bis 1970ern. Ein Glück, dass viele Möbelhersteller heute im Retro-Chick produzieren und man nicht auf teure Raritäten angewiesen ist. Coole Tische, Stühle, aber auch moderne Elektrogeräte im Look vergangener Jahrzehnte peppen eine Wohnung im Retro-Design auf.

Tapeten im Retro-Look: Ein echter Blickfang

Will man ein Statement in seinen vier Wänden setzen, dann bitte mit angesagten Tapeten im Retro-Design. Originale Vintage-Tapeten haben vielfach Farbabweichungen, sind qualitativ minderwertig oder riechen aufgrund der vielen Jahre auf einem Dachboden eher streng. Moderne und vor allem hochwertige Retro-Tapeten hingegen überzeugen durch eine breite Musterauswahl und eine hervorragende Produktqualität. Großflächige und psychedelische Muster, florale Prints und ausgefallene Optiken zeichnen eine gute Retro-Tapete aus. Wer Mut beweist, tapeziert mindestens eine Akzentwand mit den auffälligen Bahnen.

Vorsicht bei der Farb- und Materialauswahl

Da besonders Möbel aus Holz in der Nachkriegszeit beliebt waren, hat sich Braun als wichtige Farbe im Retro-Stil durchgesetzt. Gerne wird es mit den Klassikern Gelb und Orange kombiniert, sie dienen als wichtiger Kontrast zur Naturfarbe Braun. Aber auch Pastellfarben glänzen bei der Einrichtung im Retro-Design. Oftmals heben sich Möbel mit beigem oder braunem Glattleder von modernen Einrichtungsgegenständen ab. Desweiteren gilt Kunststoff in verschiedensten Verarbeitungsformen als chic.

Die Accessoires müssen stimmen

Damit eine Wohnung im Retro-Stil tatsächlich einladend und gemütlich wird, darf sie keinesfalls wie ein Museum wirken. Am besten kombiniert man die Moderne mit dem Stil aus alten Zeiten, indem man etwa nur Bereiche wie die Leseecke, den Essplatz oder die Küche entsprechend gestaltet. Besonders stilecht und wirkungsvoll kommen Accessoires zur Geltung. Alte Schallplatten, passende Zimmerpflanzen, Küchengeräte oder Vasen vor passenden Motiv-Tapeten lassen die alten Zeiten aufleben. Nicht zuletzt die Beleuchtung nimmt einen besonderen Stellenwert bei der Inneneinrichtung im Retro-Stil ein. Viele unterschätzen die Wirkung der Lampe auf den Raum, dabei ist sie ein nicht minder wichtiges Stilelement und dient als Akzent in jedem Raumkonzept.

Fazit: Retro ist nicht gleich Vintage. Während man bei einer Einrichtung im echten Vintage-Look oft tief in die Tasche greifen muss, kann man dank Retro-Design die alten Zeiten weitaus hochwertiger und stilsicherer wieder hoch leben lassen. Möbel, Tapeten, Einrichtungsgegenstände werden dafür in Materialen, Design, Farben und Mustern nachempfunden oder neu interpretiert.

Retro Design: 5 Tipps für das Nostalgie-Feeling bei der Inneneinrichtung
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