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Die größten Kreditinstitute in Deutschland 

Als Kreditinstitut gilt in Deutschland laut Definition des Kreditwesengesetzes ein Unternehmen, das gewerbsmäßig spezifische Bankgeschäfte abwickelt oder diese in einem Umfang betreibt, die auf einen kaufmännisch agierenden Geschäftsbetrieb zutreffen. So gehören etwa die Deutsche Bundesbank und auch die Kreditanstalt für Wiederaufbau im Sinne des Kreditwesengesetzes genau genommen nicht zu den Kreditinstituten sondern zu den öffentlich-rechtlichen Instituten.

Charakteristisch für den Bankensektor in der Bundesrepublik ist die in Deutschland gängige Drei-Säulen-Struktur, zu der neben den öffentlich-rechtlichen Instituten auch die Genossenschaftsbanken und private Geschäftsbanken gehören. Gen Ende des Jahres 2019 konnten hierzulande über 1 700 Banken und Sparkassen gezählt werden, die gemeinsam eine Bilanzsumme von etwa 8,4 Billionen Euro einfahren konnten.

Interessiert man sich für ein Geschäftsverhältnis mit einem Kreditinstitut, dann kann einem das Vergleichsportal von De collected reviews wichtige Inputs während der Entscheidungsfindung liefern. Über die größten Kreditinstitute in Deutschland haben wir uns informiert. Wer also finanzielle Hilfe sucht, der sollte vorher immer vergleichen! Merkt euch das!

Im April 1870 eröffnete die erste Geschäftsstelle der Deutschen Bank

Auch wenn sich der Hauptsitz der Deutschen Bank heute in Frankfurt am Main befindet, die erste Geschäftsstelle des Kreditinstituts öffnete 1870 in der heutigen deutschen Hauptstadt Berlin ihre Türen. Ausschlaggebend für die Gründung war der Anstieg benötigter finanzieller Mittel der Industrie, die durch traditionelle Bankgeschäfte in der damaligen Form nicht mehr aufgewendet werden konnten. Hinzu kam, dass auch Auslandsgeschäfte immens an Bedeutung gewannen.

Vorangetrieben wurde die Gründung der Deutschen Bank von privaten Bankiers in Berlin, unter anderem von Adalbert Dell, der die Finanzierung des deutschen Außenhandels von der damals vorherrschenden Macht englischer Banken abgrenzen wollte. Im Auge hatte man zu diesem Zeitpunkt vor allem den Ausbau des Handels zwischen dem Deutschen Reich und den Vereinigten Staaten.

Heute kann man bei der Deutschen Bank beispielsweise Ein- und Auszahlungen tätigen, Fremdwährungen in Euro umtauschen, Sparbücher anlegen, Immobilien finanzieren, Devisenhandel betreiben, internationalen Zahlungsverkehr abwickeln, Kreditkarten erhalten und Lebensversicherungen abschließen.

ING-Diba wurde von einem späteren Verteidigungsminister gegründet

Im Jahr 1965 wurde die ING-Diba als Gewerkschaftsbank von Georg Leber gegründet, der Deutschland politisch als Bundesverkehrsminister (1966-1972), Bundespostminister (1969-1972) und Bundesverteidigungsminister (1972-1978) prägte und für die er den Weg zur heute größten Direktbank in Deutschland ebnete.

Das lukrativste Produkt der ING-Diba ist deren Tagesgeldkonto namens Extra-Konto, wobei die Bank auch Services in den Bereichen der Immobilienfinanzierung, Rahmen- und Ratenkredite und Girokonten anbietet. Insgesamt bietet die Bank ihren Kunden circa 1 200 Geldautomaten, an denen Geld abgehoben werden kann. Für viele Kunden besonders attraktiv ist die kostenlose Nutzung von Fremdautomaten mit der zu jedem Girokonto ausgestellten VISA-Karte, da dies bei vielen Konkurrenzunternehmen zusätzliche Gebühren für den Kunden resultieren lässt.

Weitere große Kreditinstitute in Deutschland sind die Commerzbank, die DZ Bank, die Hamburg Commercial Bank, die Landesbank Berlin, die Unicredit Bank und die Volkswagen Bank.