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7 Spartipps im Haushalt: So einfach bessern Sie die Haushaltskasse auf

Dass im Leben nichts umsonst ist, lernt jeder, der auf eigenen finanziellen Füßen steht, sehr schnell. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes  sind die Verbraucherpreise für Februar 2018 um 1,4 % gegenüber dem Vorjahresmonat(*) gestiegen. Ein Grund mehr für Verbraucher, sich Gedanken über Einsparpotentiale im Haushalt zu machen. Und so einfach geht’s mit diesen 7 Spartipps.

Stromtarife vergleichen

Vielfach aus falscher Bequemlichkeit heraus, vergleichen Verbraucher zu selten oder sogar gar nicht verschiedene Stromanbieter. Dabei liegt besonders in diesem Bereich ein immenses Einsparpotential. Verbrauchen können sich einen Überblick verschaffen, indem sie einfach und unkompliziert Vergleichsportale nutzen.

Heizverhalten ändern

Allem voran empfehlen Sanitärfachfirmen die regelmäßige Wartung der Heizung, denn bereits minimaler Ruß kann den Wirkungsgrad der Heizung stark verringern. Doch auch das eigene Heizverhalten nimmt Einfluss auf die oft das Haushaltsbudget stark belastenden Heizkosten. So ist in Wohnzimmern eine Temperatur von 20 – 22 °C empfehlenswert, in der Küche jedoch nur 18 °C. Geschlossene Vorhänge und Rollläden während der Nacht, aber auch das richtige Lüftungsverhalten, bieten Einsparpotentiale. Genauere Informationen hierzu stellt das Bundesumweltamt bereit. Auch ein Vergleich des Gas- oder Heizöllieferanten bietet sich an, um die Haushaltskasse zu entlasten.

LED und Energiesparleuchten verwenden

Auch wenn auf den ersten Blick die Anschaffungskosten hoch erscheinen, moderne Filament-LEDs oder auch Energiesparleuchten bergen enorme Einsparpotentiale bei den Stromkosten in sich.

Good Bye Standby

Ja, es ist einfach und man hat sich an die Bequemlichkeit des Standby gewöhnt. Doch wer etwa abends mit einer abschaltbaren Steckdosenleiste den Strom für Standby-Geräte kappt, wird es auf seiner Stromrechnung deutlich spüren.

Einkaufslisten schreiben

Rund 14 % des Einkommens entfallen laut Statistischem Bundesamt durchschnittlich für die Ernährung. Oftmals erhöhen Spontankäufe die Summe für den Wocheneinkauf. Einkaufslisten helfen hier klar, Geld zu sparen. Wer außerdem kurz vor Ladenschluss seine Einkäufe tätigt, kann sich vielfach auf preisgesenkte Produkte bei Brot und Gebäck bzw. Frischwaren wie Obst und Gemüse freuen.

Zwischen 18:00 und 20:00 Uhr tanken

Die Preise für Benzin und Diesel schwanken bekanntermaßen im Tagesverlauf. Zumeist liegen die Kosten zwischen sechs und acht Uhr am Abend deutlich niedriger, als etwa früh am Morgen.

Versicherungen vergleichen

Bei Versicherungen verhält es sich ähnlich wie bei Stromanbietern. Wer sich nicht regelmäßig um die Überprüfung seiner Tarife kümmert, verschenkt bares Geld. Denn nicht nur die Haftpflichtversicherung für PKWs sollten Verbraucher einmal pro Jahr checken, sondern auch Hausrat-, Privathaftpflicht- oder etwa die Unfallversicherung. Vergleichsportale bieten auch für Versicherungen eine einfache übersichtliche Gegenüberstellung der Tarife in Preis und Leistung.

Fazit: Oftmals verschenken Verbraucher aus Bequemlichkeit heraus sehr viel Geld. Wer regelmäßig seine Tarife bei Versicherungen, Strom- und Gasanbietern kontrolliert, sein Heizverhalten anpasst und auf energiesparende Technik zurückgreift, kann vielfach ungeahnte Einsparpotentiale aufdecken.

 

(*) Quelle: de.Statista.com

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